Logopäde (w/m/d)

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Die Tätigkeit im Überblick

Logopäden (w/m/d) beraten, untersuchen und behandeln Patienten mit Sprach-, Sprech- oder Stimmstörungen auf Basis einer ärztlichen Verordnung.

Die Ausbildung im Überblick

Logopäde (w/m/d) ist eine bundesweit einheitlich geregelte schulische Ausbildung an Berufsfachschulen für Logopädie. Sie dauert 3 Jahre und führt zu einer staatlichen Abschlussprüfung.
Daneben besteht die Möglichkeit, Logopädie, Sprachtherapie an Hochschulen zu studieren.
In der Regel werden u.a. folgende Lernbereiche gelehrt:

  • Anatomie und Physiologie
  • Neurologie und Psychiatrie
  • Stimmbildung

Typische Branchen

Logopäden und Logopädinnen finden Beschäftigung in erster Linie in:

  • Förderschulen
  • Gesundheitsämter
  • Heimen (z.B. für Kinder, Senioren, Menschen mit Behinderung)
  • Krankenhäusern bzw. Kliniken
  • Logopädie-Praxen und Psychologischen Praxen
  • Rehabilitationszentren
  • Sprachheilkindergärten
  • bei Gesundheitsämtern

Zugang zur Ausbildung

Vorausgesetzt wird in der Regel:

    1. Schulische Vorbildung:
      a. Mittlerer Bildungsabschluss ODER
      b. Hauptschulabschluss in Verbindung mit einer mind. 2-jährigen Berufsausbildung
    2. Gesundheitliche Eignung (ärztliches Attest)
    3. Phoniatrisches bzw. audiologisches Gutachten
    4. HNO-Test (Hals-Nasen-Ohren)
    5. Ggf. Führungszeugnis
    6. Ggf. Mindestalter von 16 Jahren
Auswahlverfahren:
Die Berufsfachschulen wählen Bewerber (w/m/d) nach eigenen Kriterien aus. Die Aufnahme erfolgt meist nach dem schulischen Leistungsstand (speziell in naturwissenschaftlichen Fächern) und einem persönlichen Gespräch, ggf. findet auch eine Eignungsprüfung statt. Von vielen Ausbildungsstätten wird auch empfohlen, vor Beginn der Ausbildung ein Praktikum im sozialen Bereich zu absolvieren.

Aussteller die "Logopäde (w/m/d)" anbieten:

IB Medizinische Akademie

Berufsfachschulen für Ergotherapie, Physiotherapie und Logopädie

Therapeuten arbeiten im Bereich der Prävention, Therapie und Rehabilitation. Sie arbeiten in Kliniken, Rehabilitationszentren, Schulen, Behinderteneinrichtungen oder in eigenen Praxen.